Dorferneuerung

     

    Die Ortsgemeinde Stebach steigt erstmalig in die Dorferneuerung ein. Gemeinsam mit der Dorfbevölkerung soll ein Zukunftskonzept für unser Dorf erstellt werden. Das Konzept ermöglicht außerdem für Gemeinde und private Investoren Fördermittel aus dem Dorferneuerungsprogramm des Landes zu beantragen.

    Eine Informationsveranstaltung am 08. Juli 2016 war Auftakt von weiteren Gesprächsrunden, um viele Ideen zu sammeln und möglichst bald erste Maßnahmen umzusetzen. 
    Hierzu waren alle Bürgerinnen und Bürger von Stebach jeden Alters eingeladen, die zahlreich erschienen sind.
    Untenstehend können Sie sich die Protokolle aller im Rahmen der Dorferneuerung stattgefundenen Veranstaltungen als PDF-Datei herunterladen.

    Auftaktveranstaltung vom 08.07.2016
    1. Treffen der Dorfwerkstatt am 28.09.2016
    Kinder und Jugend Workshop am 03.11.2016
    2. Treffen der Dorfwerkstatt am 09.11.2016
    3. Treffen der Dorfwerkstatt am 18.01.2017




    Anerkennung des Dorferneuerungskonzeptes


    Nachdem das Dorferneuerungskonzept der Ortsgemeinde Stebach mit Anerkennungsbescheid vom 23.07.2018 als Fördergrundlage im öffentlichen und privaten Bereich anerkannt wurde, möchte die Ortsgemeinde Stebach ihre Bürgerinnen und Bürger nachfolgend über die Fördermöglichkeiten im Rahmen des Dorferneuerungsprogramms des Landes Rheinland-Pfalz für private Antragsteller informieren.

    Schwerpunktförderung der Dorferneuerung sind - auch vor dem Hintergrund der zur erwartenden demographischen Entwicklung in den ländlichen Räumen - funktionsverbessernde Maßnahmen zur Stärkung und Wiederbelebung der Ortskerne (Innenentwicklung vor Außenentwicklung) sowie die Erhaltung der Siedlungs- und Kulturlandschaft.

    Was wird gefördert:

    Zuwendungen werden in Gemeinden mit anerkanntem Dorferneuerungskonzept für folgende Vorhaben gewährt (beispielhafte Aufzählung):

    • Schaffung von neuem Wohnraum in Ortskernen durch Umnutzung leerstehender Bausubstanz oder Schließung von Baulücken in maßstäblicher, dörflicher Architektur (gestalterische Mehraufwendungen),
    • bauliche Maßnahmen innerhalb der Ortslage zur Erhaltung und Neueinrichtung von wohnstättennahen Arbeitsplätzen,
    • investive Vorhaben zur Sicherung und zum Ausbau einer bedarfsgerechten örtlichen Grundversorgung mit Waren und Dienstleistungen, Erstellung und Funktionsverbesserung von Gemeinbedarfseinrichtungen, besonders in ortsbild- oder landschaftsprägenden Gebäuden oder Anlagen; ausnahmsweise auch Vorhaben, die zur Gründung eines Trägers der Maßnahme notwendig sind,
    • Verbesserung des Wohnumfeldes durch Rückbau versiegelter Flächen in naturnahe Freiflächen,
    • bauliche Maßnahmen zur Erneuerung, zum Aus-, Um- oder Anbau älterer orts- und landschaftsprägender oder öffentlich bedeutsamer Gebäude mit Hof- und Grünflächen einschließlich denkmalpflegebedingter und bauökologischer Mehraufwendungen.

     

    Wie hoch wird gefördert:

    Die förderfähigen Gesamtkosten müssen mindestens 7.669,00 € betragen. Die maximale Förderhöhe beträgt je Einzelvorhaben bis zu 30 v.H. der förderfähigen Ausgaben pro Objekt, höchstens jedoch 20.452 Euro. Bei infrastrukturellen Maßnahmen kann die Förderhöhe diesen Betrag noch überschreiten. Eigenleistung wird anteilig bis zu 30 % gefördert.

     

    Nicht gefördert werden:

    Vorhaben,

    • die ganz oder überwiegend Schönheitsreparaturen darstellen oder der Bauunterhaltung dienen,
    • die Maßnahmen in Neubaugebieten darstellen,
    • die bereits begonnen wurden.

     

    Antragsverfahren/Bewilligungsbehörde für private Vorhaben:

     

    • Antragsvordrucke sind bei der Kreisverwaltung Neuwied, auch als Download auf der Homepage: www.kreis-neuwied.de (Bürgerservice / Dienstleistungen von A-Z / Dorferneuerung: private Förderung), sowie bei der Verbandsgemeindeverwaltung Dierdorf erhältlich
    • erforderliche Unterlagen: Förderantrag (Antragsformular, Planskizze, Fotos, Kostenaufstellung)
    • Bewilligungsbehörde ist die Kreisverwaltung Neuwied

     

    Fachliche Beratung sowohl in fördertechnischer und förderrechtlicher Sicht gibt es bei der Dorferneuerungsbeauftragten der Kreisverwaltung, Frau Margit Rödder-Rasbach, Dipl.-Ing. (FH), Kreisverwaltung Neuwied, Abt. 6/10-61, Postfach 2161, 56562 Neuwied, Tel. 02631/803-235, Fax: 02631/803-93-235, e-Mail: margit.roedder-rasbach@kreis-neuwied.de.

    Das erarbeitete Dorferneuerungskonzept liegt beim Ortsbürgermeister zur Einsicht vor und kann darüber hinaus auch weiter unten auf dieser Seite eingesehen werden.

    Ortsgemeinde Stebach, 01.08.2018
    Karl-Heinz Klein, Ortsbürgermeister

     

    01 - Endfassung Dorferneuerungskonzept Stebach
    02 - Endfassung Dorferneuerungskonzept Stebach - Freiraum
    03 - Endfassung Dorferneuerungskonzept Stebach - Ortskern










     

     

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